Herren, Frauen und Senioren

Es ist eine gute Idee, die inzwischen Früchte trägt. Mittlerweile finden die Vereinsstammtische immer mehr Anhänger und werden recht regelmäßig (mindestens alle drei Monate) veranstaltet. Der Fußballkreis Ostbrandenburg hat dazu vier Gebiete vorgesehen, in denen zu den Stammtischen eingeladen wird. Zum einen ist das der Bereich Strausberg (Märkisches Land). Dazu kommen die Bereiche Seelow (Oderland), Fürstenwalde und schließlich Beeskow. In jedem dieser Bereiche sind sogenannte Koordinatoren tätig, die sich auch um die Veranstaltungen selbst und die Kontakte untereinander kümmern. Koordinatoren sind im Einzelnen Vivien Schmidt (Strausberg), Daniel Münch (Seelow), Mitch Rieckmann (Fürstenwalde) und Martin Paetsch (Beeskow).
Doch worum geht es? Im Tagesgeschäft gibt es immer wieder Fragen, die nicht jeder für sich beantworten kann. In lockerer Runde werden an diesen Stammtischen Fragen und Probleme behandelt: „Wie macht ihr das mit Eintrittspreisen?“ „Wie macht ihr das mit den Finanzen?“ Das sind Themen, die sehr ins Detail gehen.
Wichtig ist vor allem der schnelle Informationsfluss und der gegenseitige Erfahrungsaustausch, zum Beispiel wenn es um das Beantragen von Fördermitteln geht. Hans-Jürgen Huth ist offizieller Club-Berater vom Fußball-Landesverband Brandenburg. „Viele wissen heute gar nicht, dass es finanzielle Hilfen gibt und wo man sie beantragen kann“, sagt er. Als Club-Berater unterstützt er Vereine und ist Bindeglied zum Fußball-Landesverband, indem er in erster Linie über die Angebote und Kooperationen des Verbandes informiert, Probleme aufnimmt, weitergibt und bei Bedarf Unterstützung organisiert. Auch in dieser Beziehung sind die Stammtische eine effektive Informationsquelle, für die Vereine, allerdings auch für den Fußball-Landesverband.
Seit knapp zwei Jahren arbeiten die sogenannten Stammtische des Fußballkreises Ostbrandenburg und „es klappt eigentlich sehr gut“, bestätigt Hans-Jürgen Huth. „Behandelt werden auch allgemeine Themen wie Spielplanung, Nachwuchsförderung, Schiedsrichtergewinnung, Gewaltprävention, Ordnerschulung, Trainer-Aus- und Fortbildung usw. usw.. Der Dialog steht im Mittelpunkt – ganz klar.“
Noch sind längst nicht alle Vereine Teilnehmer an den Stammtischen. Bei Fragen zum Thema steht Hans-Jürgen Huth zur Verfügung.
Mobil: 01520 1714891
Mail: hans-juergen.huth@flb.de

Satzungsgemäße Einberufung des 4. Kreisschiedsrichtertages des Fußballkreises Ostbrandenburg
Datum: Freitag, 24.04.2026
Zeit: 18:00 – ca. 20:00 Uhr
Ort: Kulturhaus Seelow, Erich-Weinert-Straße 13, 15306 Seelow
Tagesordnung:
1. Begrüßung und Eröffnung durch den Vorsitzenden des Kreisschiedsrichterausschusses (KSA)
2. Grußworte und Ehrungen/Auszeichnungen/Verabschiedungen
3. Feststellung der Stimmberechtigten
4. Wahl des Wahlleiters und der Wahlkommission
5. Geschäftsbericht KSA
6. Entlastung des KSA
7. Wahl des Vorsitzenden des KSA
Der Kreisschiedsrichtertag ist gemäß der Schiedsrichterordnung (SRO) eine Pflichtveranstaltung für jeden Schiedsrichter. Bei triftigen Gründen erfolgt die Abmeldung nur beim Vorsitzenden des Kreisschiedsrichterausschusses (BallinChristian@web.de). Unentschuldigtes Fehlbleiben wird nach SRO § 11 Abs. 1 geahndet.
Im Anschluss an den offiziellen Teil laden wir dich/euch auf einen kleinen Imbiss, in Form eines Buffets, ein. Der Ausschank an alkoholischen Getränken wird erst nach dem offiziellen Teil geschehen.
Mit sportlichen Grüßen
Christian Ballin
Vors. Kreisschiedsrichterausschuss FK Ostbrandenburg

Die Hallenmasters der Frauen
Wann: 24.01.2026
Wo: Letschin
Uhrzeit: 10:00 Uhr

Kurz vor Weihnachten ist eine gute Gelegenheit, auch einmal Danke zu sagen. Das ist in großen und auch kleinen Firmen, Verwaltungen aber auch in Vereinen so. In diesem Sinne hatte der Fußballkreis Ostbrandenburg seine Mitarbeiter eingeladen, um die vergangenen zwölf Monate noch einmal Revue passieren zu lassen und natürlich auch das Ehrenamt besonders zu würdigen. In einer kurzen Rede erinnerte Robert Nitz, Vorsitzender des Fußballkreises, an Höhepunkte wie die Kreispokalendspiele in Letschin und die im Nachwuchsbereich in Fürstenwalde. „Wir bedanken uns wirklich gern, dass wir in den Stadien zu Gast sein durften und dass wir jeweils großartige Unterstützung bekamen. Beide Veranstaltungen spiegeln ohne Zweifel die Höhepunkte unseres Sportjahres wider“, sagte er. „Unser Dank gilt ebenfalls den treuen Sponsoren.“ Robert Nitz nannte die Märkische Finanz Manufaktur (MFG), die F/G/M Automobil GmbH Franz Graf Mettchen und den Landkreis Märkisch Oderland. „Der Beistand durch unseren Landkreis ist längst nicht selbstverständlich. Aus den benachbarten Fußballkreisen gibt es ganz andere Meldungen. Durch die Unterstützung für uns war es möglich, zum Beispiel Startgebühren und Spielabgaben auf einem für alle tragbaren und moderaten Niveau zu halten.“
Robert Nitz nutze gleichzeitig die Möglichkeit, auch denen Danke zu sagen, die auf die „Fußball-Verrückten“ immer Rücksicht nehmen. Gemeint sind die Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner. „Ohne dieses starke familiäre Rückrat wäre das große Engagement nicht denkbar. Sie schenken Rückhalt, Motivation und Verständnis.“
Der Fußballkreis-Vorsitzende wagte dann einen Blick in die nahe Zukunft. „Unser Ziel bleibt klar: Wir wollen den Fußball im Land und speziell im Fußballkreis Ostbrandenburg weiter nach vorn bringen.“ 2026 wird auch ein Jahr der Entscheidungen. Nitz erinnerte daran, dass die Legislaturperiode gerade ausläuft. Er bestätigte, dass alle Vorstandsmitglieder auch weiterhin im Fußballkreis mitarbeiten würden. Sie stellten sich am 5. Juni auf dem Kreisfußballtag zur Wiederwahl. Zuvor würde am 24. April den Kreisschiedsrichtertag geben. Der derzeitige Vorsitzende Christian Ballin kandidiere erneut für dieses Amt.
Mit großer Erwartung blicken die Fußballkreise aus Brandenburg aber auf den 10. Oktober 2026. Der Landesverband hat zu diesem Termin seinen Verbandstag angesetzt. „Gemeinsam werden wir die Weichen für eine starke, nachhaltige Entwicklung und eine neue, erfolgreiche vierjährige Legislaturperiode stellen.“
Nach all diesen Rück- und Ausblicken wurde gefeiert. 2025 war ein gutes Jahr – und das bestätigte Paul A Jackson gemeinsam mit ihrem (rer) Partner (in). „Nach Auftritten in Las Vegas oder Rio freue ich mich, heute Euch hier in Seelow etwas zu verzaubern“, war zum Einstieg ins folgende temperamentvolle Programm scherzhaft zu hören. Paul A Jackson und Shugar boten Travestie, die man so in Seelow und seinem 1954 erbauten Kulturhaus noch nicht gesehen hatte. Da wurde sogar der Fußball als schönste Nebensache der Welt regelrecht ins Abseits gestellt.
Also dann: Auf ein erfolgreiches neues Jahr!

Nach einer intensiven Woche konnten Kiara und Finn endlich zur Prüfung antreten. Für beide gab es als Geschenk die Schiri-Disziplinarkarten – also eine Gelbe und eine Rote Karte –, eine Pfeife und natürlich ein Zertifikat. René Karge, im Schiedsrichterausschuss des Fußballkreises Ostbrandenburg unter anderem für die Nachwuchsförderung verantwortlich,bemerkte: „Im Prinzip können alle, auch wenn noch ein paar Nachprüfungen notwendig sind, ab sofort Spiele leiten. Ich freue mich sehr, dass die Kooperation mit der Schule gut funktioniert und wir auf diesem Weg neue junge Schiedsrichter gewinnen können. Dass wir junge Leute motivieren, ist mir eine Herzensangelegenheit.“
Für die Schüler der Spree-Oberschule Fürstenwalde war es zugleich der Abschluss einer Projektwoche. Die Projektwoche ist ein Ergebnis einer Schulkooperation mit dem Fußball-Landesverband Brandenburg. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Schülerinnen und Schüler noch stärker für den Fußball und die damit verbundenen Werte zu begeistern – sowohl auf dem Platz als auch daneben. Diesmal ging es um die Ausbildung zum Schiedsrichter. Es wird weitere Lehrgänge geben, denn neben der Ausbildung zum Junior-Referee (Schüler der 8. Klasse), folgen die Ausbildung zum Junior-Coach (9. Klasse) sowie ein Seminar zum Vereinsmanager für Schüler der 10. Klasse.
Lernbegleiter für die Jugendlichen von Sebastian Probst, Hans-Jürgen Huth und René Karge. Und ihnen ist wichtig, dass das junge Ehrenamt gefördert wird. René Karge sagt ganz deutlich: „Es ist egal, ob Schiedsrichter, Trainer oder Vereinsmanager, das Ehrenamt ist die Stütze der Gesellschaft und wichtig für die langfristige Sicherstellung des Fußballs in unserem Kreis.“
Die Spree-Oberschule ist eine integrierte Sekundarschule mit derzeit rund 470 Schülerinnen und Schülern aus 28 Nationen. Neben sportlichen Kompetenzen stehen vor allem soziale Fähigkeiten, Wertevermittlung und Führungsqualitäten im Fokus – ein Ansatz, der durch die Kooperation mit dem FLB ideal ergänzt wird.

Nachruf
Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Franka Hähnel, die bis zu ihrem Tod eine prägende Persönlichkeit in unserem Fußballkreis Ostbrandenburg war.
Franka war bis 2014 Vorsitzende des Jugendausschusses des ehemaligen Fußballkreises Oder/Neiße. Mit der Kreisreform setzte sie ihr Engagement unermüdlich als Staffelleiterin im Jugendausschuss unseres heutigen Fußballkreises Ostbrandenburg fort – bis zum gestrigen Tag. Darüber hinaus war sie über viele Jahre hinweg eine engagierte Schiedsrichterin, deren große Leidenschaft der Fußballsport stets anzumerken war.
Wir verlieren mit Franka eine sehr geschätzte Persönlichkeit, die durch ihr jahrzehntelanges Wirken maßgeblich zur Förderung des Jugendfußballs und zur Entwicklung unseres Fußballkreises beigetragen hat.
Im Namen des gesamten Fußballkreises Ostbrandenburg danke ich Franka Hähnel von ganzem Herzen für ihre Verdienste und ihr unbeirrbares Engagement. Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie, Freunden und allen Weggefährten.
Robert Nitz
Vorsitzender Fußballkreis Ostbrandenburg