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Fußballkreis Ostbrandenburg

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21.03.2020
Aktuelle Fragen zum Coronavirus und dem Spielbetrieb in Brandenburg
Hinweise zum Umgang mit der aktuellen Situation

Der Fußball-Landesverband Brandenburg beobachtet sehr sorgfältig die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus. Aufgrund der neuesten Entwicklungen zum Coronavirus im Land Brandenburg und der medialen Berichterstattung zur Quarantäne in Neustadt/Dosse möchten wir den Vereinen und besorgten Eltern in unserem Land ein paar wichtige Informationen geben, um auftauchende Fragen insbesondere zum Spielbetrieb zu beantworten.

Generell gilt, dass der Spielbetrieb auf Kreis- und Verbandsebene weiterhin bestehen bleibt, es sei denn, durch die örtlichen Gesundheitsbehörden wird der Spielbetrieb eingeschränkt oder die Nutzung der Sportanlage untersagt. Wir als Verband sehen uns nicht als die zuständige Instanz, über die Lage des Coronavirus zu urteilen und aus diesem Grund Spiele abzusagen. Das mag den Eindruck einer Weiterleitung des Problems erwecken, doch liegt diese Kompetenz hier ganz klar bei den zuständigen Gesundheitsbehörden, denen wir folgen und mit denen wir im ständigen Austausch sind.

Darüber hinaus möchten wir weitere spezifische Hinweise mit an die Hand geben:

• Alle Vereine sind aufgefordert, aktiv zu prüfen, ob es Spieler*innen in ihren Mannschaften gibt, die Stand heute, seit dem 21. Februar 2020 aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Wir bitten die Vereine eindringlich, diese Spieler*innen – unabhängig von Symptomen – nicht einzusetzen, weder bei Spielen noch im Trainingsbetrieb. Das gilt natürlich auch bei behördlichen Anweisungen einer Quarantäne.

• Sollte die Mehrheit der Spieler*innen mit dem Virus infiziert oder von der Behörde unter Quarantäne gestellt bzw. vom Arbeitgeber freigestellt sein, können die Spiele kurzfristig vom zuständigen Staffelleiter*in verlegt werden. Die behördlichen Verfügungen (nicht zu verwechseln mit behördlichen Empfehlungen) und/oder Freistellungen müssen dem Staffelleiter*in dazu vorgelegt werden. Unabhängig der derzeitigen Lage können Spielverlegungen gemäß Durchführungsbestimmungen einvernehmlich vorgenommen werden.

• Bei Verdacht setzen Sie sich bitte mit dem zuständigen Gesundheitsamt (Online-Suche nach PLZ) in Verbindung.

• Dort, wo gespielt werden kann, stellt der FLB als reine Vorsichtsmaßnahme seinen Vereinen und den Schiedsrichtern frei, den obligatorischen Handshake durchzuführen. Dabei weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dieser Empfehlung um eine Maßnahme handelt, deren Relevanz die Gesundheitsexperten unterschiedlich bewerten; jedoch gibt es Personen, die sich aktuell mit dem Handschlag nicht wohl fühlen. Das ist aus unserer Sicht natürlich zu akzeptieren und zu respektieren. Die Modalitäten dazu sind vor dem Spiel mit dem Spielpartner und dem Schiedsrichter-Team abzusprechen.

• Wir rufen unsere Vereine weiterhin dazu auf, achtsam zu sein. Es gilt sowohl für alle Aktiven als auch für Zuschauer, den Empfehlungen des Gesundheitsministeriums und des Robert Koch Instituts Folge zu leisten. Hygienemaßnahmen wie beispielsweise gründliches und wiederholtes Händewaschen und das Fernbleiben vom Training und Spielen bei Erkältungssymptomen sind wichtig.

Der Fußball-Landesverband wird darüber hinaus einen Krisenstab einrichten, welcher sich wöchentlich zu den aktuellen Geschehnissen verständigen wird. Entgegen zu einigen anderen Bundesländern gibt es von der Landesregierung Brandenburg bisher noch keine Empfehlung, Veranstaltungen abzusagen.

Über neue Meldungen und Entscheidungen informieren wir stets über unsere Verbandshomepage!

Beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit des Landes Brandenburg ist ein Bürgertelefon zum Coronavirus eingerichtet. Es ist montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 15 Uhr unter 0331 8683 777 zu erreichen.

17.03.2020
Verlängerung Ausfall Spielbetrieb
Bis 19. April ruhen sämtliche Spiele

Die Entscheidungsträger des Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) haben beschlossen, die Aussetzung des gesamten Spielbetriebs (Punkt-, Pokal- und Freundschaftsspiele) in allen Spielebenen des Verbandes und seiner Kreise bis zum 19. April zu verlängern. Darin eingeschlossen sind auch sämtliche Maßnahmen der Landesauswahlmannschaften, alle Trainer-Aus-, Fort- und Weiterbildungen sowie Schiedsrichterausbildungen. Gremiensitzungen werden abgesagt bzw. alternativ als Telefon-/Videokonferenz durchgeführt. Die Geschäftsstelle des FLB wird bis zum 19. April in einer Notbesetzung arbeiten und montags bis freitags von 8 – 15 Uhr telefonisch unter 0355/4310220 erreichbar sein. Darüber hinaus steht der gewohnte elektronische als auch postalische Weg zur Verfügung.

Der FLB reagiert damit auf die am Montag veröffentlichte Umsetzung der vorgegebenen Festlegungen der Bundesregierung und deren Umsetzung durch die brandenburgische Landesregierung. Der hierzu ergangene Kabinettsbeschluss sieht u. a. die Schließung jeglicher Sportanlagen und ein Verbot von Zusammenkünften in den Vereinen vor (https://mdfe.brandenburg.de/sixcms/detail.php?id=947354 ).

„Mit einer weiteren Absage von Spieltagen bis mindestens zum 19. April werden wir als Verband unserer gesellschaftlichen Verantwortung und unserer Fürsorgepflicht gegenüber unseren Vereinen gerecht. Wir als Veranstalter des gesamten Spielbetriebes in unserem Verbandsgebiet müssen uns mit einer bisher nie dagewesenen Situation in seiner Größe und Dynamik auseinandersetzen. Deren Zeitraum und Folgen sind zurzeit nicht absehbar. Es gilt demnach, für jeden Fall eine praktikable Lösung zu erarbeiten, Alternativen abzuwägen sowie im Gesamtinteresse des Fußballs und seines Gesamtwohls aller Vereine in unserem Verband zu entscheiden. Dies ist eine große Herausforderung für uns. Wir werden ruhig und verantwortungsvoll weiter an dieser Aufgabe arbeiten und sie einer Lösung zuführen. Was wir nicht brauchen ist Egoismus. Was wir brauchen ist Vernunft, Vertrauen und Verständnis. Dies gerade auch wohlwissend, dass wir es nicht jedem gerecht machen können“, sagt FLB-Präsident Jens Kaden.

Der FLB setzt alles daran, zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus beizutragen. Damit gewähren wir auch, dass die Erkrankten bestmöglich betreut werden können und kein Pflegenotstand eintritt. Der Krisenstab des FLB ist hier im ständigen Austausch und bewertet die Situation immer wieder aktuell. Der Verband wird zu gegebener Zeit entscheiden, wann und in welcher Form der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Über die neuen Entwicklungen wird der FLB Sie selbstverständlich über die entsprechenden Kanäle informieren. Der FLB appelliert hier auch weiterhin an alle Vereine, sich an die Vorgaben der Landesregierung und die bekannten Empfehlungen der Gesundheitsämter und des Robert-Koch-Instituts zu halten.

Die solidarischen Initiativen von schon vielen Vereinen im Land, die sich um ihre Mitmenschen sorgen und für ältere Bürger oder Risiko-Erkrankte Botengänge übernehmen, begrüßt der FLB sehr. Solche Aktivitäten machen nicht nur stolz, sondern zeigen einmal mehr: Der Fußball vermittelt und lehrt nicht nur gesellschaftliche und menschliche Werte, er verbindet und zeigt uns allen – er ist etwas Schönes, aber nicht das Wichtigste!

15.03.2020
Urteil des Spiel Wriezen - SpG FB/AG/NH
Urteil des Meisterschaftsspiel der AH KL Nord Blau-Weiß Wriezen - SpG Falkenberg/Altglietzen/Neuenhagen

In der Sportrechtssache gegen die SpG Falkenberg/Altglietzen/Neuenhagen wegen Nichtantreten zum obigen Meisterschaftsspiel hat das Kreissportgericht in nach telefonischer Konsultation das schriftliche Verfahren angeordnet und am 17.02.2020 nach Aktenlage für Recht erkannt. Das nicht ausgetragene Spiel wird wegen des schuldhaften Nichtantretens von der SpG F/A/N gemäß § 29/4 SpO für die SpG F/A/N mit 0 Punkten und 0:2 Toren als verloren und mit 3 Punkten und mit 2:0 Toren für Blau-Weiß Wriezen als gewonnen gewertet.

Da die SpG F/A/N Personalsorgen hatte, war sie bemüht, das Spiel zu verlegen . Wriezen war zu einer Verlegung bereit und teilte diese Entscheidung am 23.11.2020 auch dem Staffelleiter mit. Jedoch versäumte es die SpG über diesen Inhalt mit Antrag den Staffelleiter zu informieren und mitzuteilen. Durch die Lücke im Informationsfluss wurde auch der Schiri-Sportfreund Scharf nicht Informiert, sodass dieser völlig allein auf der Sportanlage in Wriezen war. Hier sollte nicht beklagt werden, dass der Staffelleiter nicht alle Möglichkeiten zur Information genutzt hat, denn dieser hatte keine zielführende Orientierung. Die Einhaltung der Wettspielordnung wurde von der SpG nicht erfüllt. Das Nichtzustandekommen der Begegnung ist einzig der SpG F/A/N anzulasten, aber ein absichtliches Ausschalten des Staffelleiters wurde glaubhaft zurückgewiesen. Das KSG belässt es deshalb bei einer milden Strafe.

15.03.2020
Urteil der Abmeldung MSV Rüdersdorf II
Urteil des MSV Rüdersdorf II aus dem laufenden Spielbetrieb

In der Sportrechtssache wegen Abmeldung der 2.Männermannschaft MSV Rüdersdorf II aus dem laufenden Spielbetrieb ab 06.11.2019, auf Durchführung einer sportrechtlichen Entscheidung hat das Kreissportgericht wegen Klarheit des Sachverhalts und der schriftlichen Stellungnahme zum Rückzug der Mannschaft durch SF Ramin (Rüdersdorf) das schriftliche Verfahren angeordnet und in Einzelrichterentscheidung am 09.11.19 für Recht erkannt.

Die Entscheidung und Information vom MSV Rüdersdorf II auf Ausscheiden aus der laufenden Meisterschaft wird vom KSG zur Kenntnis genommen und hiermit bestätigt. Damit werden alle ausgetragenen Spiele annulliert und für die nicht ausgetragenen Spiele erfolgt keine Wertung.

Aufgrund personeller Engpässe ist es Rüdersdorf nicht mehr möglich, spielfähig anzutreten. Rüdersdorf und besonders der sportliche Leiter SF Ramin bedauern diese Entscheidung.

15.03.2020
Urteil des Spiel Petersdorf - Bad Saarow II
Urteil Meisterschaftsspiel der Kreisliga , Spiel-Nr. 610612056, am 19.10.2019 SV Rot-Weiß Petersdorf - FSV Preußen Bad Saarow II

Das Sportgericht des Fußballkreises Ostbrandenburg hat in der Sportrechtssache gegen den Spieler Hermann Javelin Arthur Mabel (FSV Preußen Bad Saarow) wegen seines Feldverweises beim Meisterschaftsspiel der Kreisliga, ausgetragen am 19.10.2019, SV Rot-Weiß Petersdorf - FSV Preußen Bad Saarow II am 30.10.2019 im mündlichen Verfahren für Recht erkannt. Der Spieler Hermann Javelin Arthur Mabel (FSV Preußen Bad Saarow) wird wegen Feldverweis nach Umstoßen des Gegners (unsportliches Verhalten) in Tateinheit mit einer groben Unsportlichkeit gemäß § 8 Abs. 2 Buchstabe e) i.V.m. Anh. Nr. 1 Abs. 1 Buchstabe b) RuVO und Anh. Nr. 1 Abs. 1 Buchstabe i) RuVO des FLB für die dem Feldverweis folgenden 3 Spieltage gesperrt.

Der Spieler Hermann Javelin Arthur Mabel (FSV Preußen Bad Saarow) wurde im oben genannten Meisterschaftsspiel der Kreisliga durch einen Feldverweis auf Dauer des Feldes verwiesen. Der Spieler stieß seinen Gegenspieler bei einem Eckball zu Boden und deutete dann durch Heben der Hand einen Schlag an, welcher durch Einschreiten der Schiedsrichterin verhindert werden konnte. Dies geschah, während das Spiel unterbrochen war. Dem Vergehen des Spielers Hermann Javelin Arthur Mabel ging ein sportwidriges Verhalten seines Gegenspielers in Form eines Trittes auf den Schuh voran, welches durch die Schiedsrichterin auch mit einer Verwarnung geahndet wurde. Somit waren nun die Vergehen des Bad Saarower Spielers zu beurteilen. Das Stoßen des Gegenspielers wird als unsportliches Verhalten gewertet und der angetäuschte Schlag als grobe Unsportlichkeit. Beide Vergehen wurden in Tateinheit begangen. Gemäß Anhang Nr. 1 Abs. 1 Buchstabe b) RuVO i.V.m. Anhang Nr. 1 Abs. 1 Buchstabe i) RuVO musste nun über eine Mindestsperrstrafe von 4 Spielen entschieden werden. Die Mindestsperrstrafe wurde durch das Sportgericht auch als Strafmaß angesetzt. Auf Grund der vorangegangenen sportwidrigen Handlung wurde die Mindestsperrstrafe gemäß Anhang Nr. 1 Abs. 2 RuVO auf 3 Spiele herabgesetzt.

15.03.2020
Urteil des Spiel Preußen Beeskow - Dynamo Eisenhüttenstadt
Urteil Meisterschaftsspiel der D-Junioren KL Süd am 26.10.19, SV Preußen Beeskow vs. FSV Dynamo Eisenhüttenstadt

In der Sportrechtssache gegen Preußen Beeskow wegen unberechtigtem Mitwirken des SF Lucas Hacke (beide Beeskow) in obigem Meisterschaftsspielunter dem falschen Namen Paul Hain hat das Sportgericht in Einzelrichterentscheidung nach Einräumung des § 20/2 der SpO und der schriftlichen Stellungnahme der SF Krüger und Nickel (Beeskow) das schriftliche Verfahren angeordnet und am 07.11.2019 für Recht erkannt. Das Spiel Spiel wird wegen des schuldhaften Mitwirkens des SF Lucas Hacke (Beeskow) nach SpO § 29/4 c SpO mit 0 Punkten und 0:2 Toren für Preußen Beeskow als verloren und mit 3 Punkten und mit 2:0 Toren für Dynamo Eisenhüttenstadt als gewonnen gewertet.

Auf Grund seines Alters ist Lucas Hacke bei den D-Junioren nicht mehr spielberechtigt. Diese Sachlage war dem Trainer bekannt und bewusst. Ungeachtet dieses Tatbestandes und dem Bitten des Spielers und einer Personalknappheit wurde Lucas im genannten Spiel unter falschem Namen eingesetzt. Dieses Fehlverhalten des Trainers wird mit einer Verwarnung geahndet und wird bei Wiederholung mit einer persönlichen Geldstrafe angemessen bestraft. Dem SF Kantner muss auch bewusst sein, dass Lucas bei einer Verletzung ohne Versicherungsschutz ist, weil er auf dem Spielbericht nicht registriert wurde. Lobenswert ist die Aufgeschlossenheit, Ehrlichkeit und Konstruktivität bei den Verantwortlichen von Preußen Beeskow bei der Aufklärung des Vorfalles.

15.03.2020
Urteil des Spiel Wiesenau II - Reitwein
Urteil Meisterschaftsspiel der Kreisliga, Spiel-Nr. 610613068, am 02.11.2019 SG Wiesenau II - Rot-Weiß Reitwein

Das Sportgericht des Fußballkreises Ostbrandenburg hat in der Sportrechtssache gegen den Spieler Jan Biebermann (SV Rot-Weiß Reitwein) wegen seines Feldverweises beim Meisterschaftsspiel der Kreisliga, ausgetragen am 02.11.2019, SG Wiesenau II - Rot-Weiß Reitwein am 28.11.2019 im mündlichen Verfahren für Recht erkannt. Der Spieler Jan Biebermann (SV Rot-Weiß Reitwein) wird wegen Spielabbruch in der 68. Minute nach seiner Tätlichkeit gegenüber dem Schiedsrichter Sportfreund Ralf Lange für die Zeit vom 2.11.2019 bis zum 15.6.2020 gesperrt für jeglichen Spiel- und Sportverkehr. Das Punktspiel wird mit 2:0 Toren und 3:0 Punkten für die SG Wiesenau II als gewonnen gewertet und für Rot Weiß Reitwein mit 0:2 Toren und 0 Punkten als verloren gewertet.

In der Beweisaufnahme innerhalb der Verhandlung wurde die körperliche Attacke des Spielers Jan Biebermann gegenüber dem Schiedsrichter Ralf Lange laut Schiedsrichtersonderbericht zweifelsfrei bestätigt. Der Versuch des beklagten Vereins, diese Attacke durch eine vorangegangene strittige Strafraumentscheidung des Schiedsrichters zu relativieren, wurde mit Entschiedenheit seitens des Verhandlungsführers zurück gewiesen. Diese Relativierungsabsicht war zuvor auch in der schriftlichen Stellungnahme des Vereins Rot Weiß Reitwein dominierend. Die vom beschuldigten Verein initiierte Alkoholprobe durch eine Streifenwagenbesatzung, die mit 0,00 Promille negativ ausfiel, wäre ebenfalls kein Rechtfertigungsgrund gewesen. Die zusätzliche Beleidigung des Schiedsrichters, eine fehlende Entschuldigung nach Spielabbruch und/oder bei der Verhandlung waren mit ausschlaggebend für die Höhe der Sperrstrafe nach § 8 Anhang 1 Ziffer 1l RuVO und dies hatte gleichzeitig die Höchst-Geldstrafe nach § 8 Anhang 2 Ziffer 14 RuVO zur Folge.

22.12.2019
Urteil des Spiel Lietzen - Herrensee
Urteil des Meisterschaftsspiel der Kreisliga, Spiel-Nr. 610611081, am 23.11.2019 SV Germania Lietzen - FC Herrensee/Strausberg

Das abgebrochene Meisterschaftsspiel der Kreisliga am 23.11.2019, SV Germania Lietzen - FC Herrensee Strausberg, wird wegen des schuldhaft verursachten Spielabbruchs durch die Mannschaft FC Herrensee Strausberg gemäß § Anh. 1. 1.j) RuVO in Verbindung mit § Anh. 2.1.23 RuVO in Verbindung mit § 29 (4) b) SpO des FLB mit 0 Punkten und 0:2 Toren für die Mannschaft FC Herrensee Strausberg als verloren und mit 3 Punkten und 2:0 Toren für die Mannschaft SV Germania Lietzen als gewonnen gewertet. Darüber hinaus wird der Spieler Max Berger unter Mithaftung seines Vereins FC Herrensee Strausberg zu einer Geldstrafe in Höhe von 250,00 Euro verurteilt.

Die Spielwertung erfolgte auf Grundlage § 29 Ziffer 4 e SpO, das Ergebnis bei Abbruch des Spieles konnte übernommen werden, da die 2 tatsächlich vorliegenden Tore der Ziffer 4 des zitierten § 29 entsprechen. Der Ablauf der Geschehnisse vor Spielabbruch ergab folgendes Bild: nach zuvoriger Verwarnung des beschuldigten Spielers Max Berger wegen Beleidigung des Schiedsrichterassistenten in der 38. Minute gab es 20 Minuten später eine Rudelbildung, verursacht insbesondere durch die körperliche Attacke des Spielers Max Berger gegen den Trainer von Lietzen. Diese Rudelbildung führte zum Spielabbruch, dies wurde von allen in der Beweisaufnahme angehörten Beteiligten (Schiedsrichterassistent 1 , Schiedsrichter, Trainer beider Gemeinschaften) übereinstimmend und nahezu identisch zum Schiedsrichtersonderbericht dargelegt. Dies war insgesamt stark belastend für den Spieler Max Berger. Dabei wurde seine Handlung als Affekt ausgeschlossen, da er aus ca. 15 Meter Entfernung zielgerichtet auf den Trainer zu stürmte und ihn attackierte. Straferschwerend für den Spieler erwies sich weiterhin die Tatsache, dass er im Vormonat nach einer Roten Karte nach grober Beleidigung von Schiedsrichter und Schiedsrichterassistenten im Kreispokalspiel gegen Müllrose für 3 Spieltage seitens des Staffeleiters für Pokalspiele Sportfreund Bernd Miserius gesperrt worden war. Aus diesem Grund musste die Sperrstrafe bis zum Saisonende ausgesprochen werden. Strafmildern wertete das Sportgericht den Umstand, dass sich der Spieler Max Berger in der dem Spieltag folgenden Woche beim Trainer von Lietzen persönlich entschuldigte. Aus diesem Grunde wurden die Geldstrafen , die entsprechend dem §19 in Verbindung mit § 26 Ziffer 6 r und § 8 Anhang 2 Ziffern 23 und 12 (alles RuVO) verhangen wurden , im unteren und mittleren Bereich angesetzt. Die Mithaftung seines Vereins bei diesen Geldstrafen ergibt sich aus dem §8 Ziffer 6 RuVO. Positiv wertete das Sportgericht das besonnene Auftreten der Platzordner von Germania Lietzen, aber ebenso auch das deeskalierende Auftreten des Interimstrainers von Herrensee, Constantin Ciobanu. Damit wurden weitere zu ahnende, sportwidrige Aktionen verhindert. Ebenso anerkennenswert ist die Mitteilung des Vereinsvorsitzenden von Germania Lietzen, Sportfreund Küpker, dass der Verein die Coachingzonen verändern will, um die Distanz zu den Spielern auf dem Feld aber auch zum Schiedsrichterassistenten 1 zu vergrößern. Der Spielausschuss sollte die Veränderung kontrollierend begleiten.

13.03.2020
Spielbetrieb eingestellt
Bis zum 22. März finden keine Spiele statt.

Nach den landesweiten Spielabsagen des Fußball-Landesverband Brandenburg hat nun auch der Fußballkreis Ostbrandenburg alle Spiele abgesagt.

Der Fußballkreis Ostbrandenburg zieht nach. Die Verantwortlichen haben entschieden, dass der Spielbetrieb ebenfalls bis zum 22. März eingestellt wird. Wie danach verfahren wird, entscheidet sich kurzfristig. Betroffen sind alle Spiele der Herren, Frauen, Altherren und Junioren.

 

13.03.2020
Neuer Ausbildungslehrgang
Schiedsrichter werden gesucht

Robert Nitz lässt nicht locker, wenn es um die Gewinnung neuer Unparteiischer geht: Der Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses des Fußballkreises Ostbrandenburg hat mit seinen Mitstreitern auch in diesem Frühjahr einen Schiedsrichter-Ausbildungslehrgang in der Europäischen Naturerlebnisstätte Oderberge-Lebus organisiert. Vom 3. bis 5. April werden die Teilnehmer von DFB-Zertifizierten Dozenten geschult. Die praktische sowie theoretische Prüfung wird in der Seelower Sparkassen-Arena abgelegt.

"Zahlreiche Vereine erfüllen nicht die geforderten Sollzahlen und wir bieten die Möglichkeit, Abhilfe zu schaffen", so Robert Nitz. "Bereits vor dem Schulungswochenende erhalten die Teilnehmer die Login-Daten für das DFB-Online-Lernen, um sich im Vorfeld mit den Regeln der insgesamt 15 Regelkategorien vertraut machen zu können. Zudem erhalten alle angehenden Schiris die Übernachtungen, Vollverpflegung und auch Grundausstattung eines Unparteiischen.

Anmeldungen sind erbeten unter: robert_nitz@web.de.

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